Das Alphabetum vulgaris linguae graecaePanagiotis Toufexis über Martin Crusius

Vorwort

Druckseiten 11–12

Diese Arbeit stellt eine leicht überarbeitete und gekürzte Fassung meiner Dissertation dar, die mit einem anderen Untertitel (Entstehungsgeschichte, Beschreibung der griechischen Informanten und ihrer Zusammenarbeit mit Crusius. Teilausgabe des aus Befragung von Informanten stammenden Materials) vom Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaft der Universität Hamburg im April 2003 als Dissertation angenommen worden war.

Meine Beschäftigung mit Crusius’ Nachlass reicht in das Jahr 1994 zurück, in dem ich meine Promotion an der Universität Hamburg begonnen habe. Nach einigen Modifizierungen der ursprünglichen Fragestellung, die in der Einführung ausführlich dargestellt werden, wurde mit dieser Arbeit im Jahr 2003 eine vorläufige Zwischenbilanz über Crusius’ Interesse für die ›vulgaris lingua graeca‹ gezogen. Viele Aspekte des vorhandenen primären Materials müssen weiter untersucht werden; mein Interesse an Crusius ist noch nicht vollständig erloschen.

Prof. Dr. Hans Eideneier hat mich mit großer Geduld in dieser langen Zeit als ›Doktorvater‹ betreut; er hat mir nicht nur das ursprüngliche Thema empfohlen, sondern mir auch das gesamte handschriftliche Material zur Verfügung gestellt. Er hat auf unterschiedlichste Weise innerhalb und außerhalb der Universität unablässig für mich gesorgt und mir großzügig die Tür zur wunderbaren Welt der frühneugriechischen Sprache und Literatur geöffnet. Ich kann schwer Worte finden, um meine Dankbarkeit auszudrücken.

Mein zweiter Betreuer, Prof. Dr. Klaus Alpers, hat mich in die Methodik der altgriechischen Lexikographie eingeführt, was sich im Nachhinein als Voraussetzung für die Lösung der editorischen Probleme des crusianischen Materials erwiesen hat. Dafür und für seine weit reichende Unterstützung und fruchtbare Kritik in all den Jahren bin ich ihm zu großem Dank verpflichtet. Prof. Dr. Ulrich Moennig hat mich am Anfang dieser Arbeit entscheidend unterstützt und mir Material zu Crusius übergeben; ihm gilt mein aufrichtiger Dank. Prof. Dr. Dieter Harlfinger bin ich für die Überlassung des ›Alphabetum‹ besonders dankbar. Prof. Dr. Wilt A. Schröder danke ich für seine Empfehlung dieser Arbeit für den Karl A. Ditze Preis im Jahr 2004. Dr. David Holton und alle Teilnehmer seines Doktorandenkolloqiums im S. 12Frühjahr 2001 im Selwyn College, Cambridge, haben entscheidend dazu beigetragen, dass diese Arbeit ihre endgültige Form gefunden hat.

Ohne die finanzielle Unterstützung des DAAD (Doktorandenstipendium 1996-7) und der DFG (Finanzierung meiner Beschäftigung als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich ›Mehrsprachigkeit‹) wäre ein derart weit angelegtes Dissertationsvorhaben sicherlich nicht möglich gewesen. Ich bin beiden Institutionen zutiefst verpflichtet.

Es gibt eine Reihe von Freunden und Kollegen, für deren Hilfe und Unterstützung ich mich an dieser Stelle bedanken muss. Im Institut für Griechische und Lateinische Philologie Atreus Tsiflakos (ihn zu treffen hat viele Tage gerettet) und Eva Pelster (für unsere Diskussionen nicht nur über frühneugriechische Lexikographie). Die ehemaligen Kollegen des Sonderforschungsbereichs ›Mehrsprachigkeit‹ Claudia Böttger, Shinichi Kameyama, Erkan Özdil, Bärbel Rieckmann, Thomas Schmidt, Chrystalla Thoma, Ludger Zeevaert und Kai Wörner waren für mich eine wichtige Stütze vor und nach dem Abschluss dieser Arbeit. Shinichi Kameyama bin ich zu besonderem Dank verpflichtet; ohne seine Fragen wäre ich wahrscheinlich immer noch auf der Suche nach dem richtigen Anfang für die Arbeit. Meine Familie hat mich in vielerlei Hinsicht unterstützt: Mein Bruder hat während meiner Abwesenheit zusätzliche Lasten tragen müssen, ich bin ihm dafür für immer dankbar. Meine Eltern und besonders meine Mutter haben mir diese Promotion (mit all den negativen und positiven Folgen) überhaupt erst möglich gemacht; sie waren und sind immer für mich da gewesen, wenn ich sie gebraucht habe. Ihnen ist diese Arbeit als Zeichen meiner Verbundenheit und Liebe gewidmet.

Christina Janik hat das ganze Jahr des Abschlusses dieser Arbeit mit mir mit gefiebert; sie hat große und kleine (und manchmal lustige) sprachliche Fehler mit beispiellosem Einsatz aufgespürt und entfernt. Sie hatte immer ein offenes Ohr für Fragen und Zweifel jeder Art. Ohne sie wäre die letzte, ›heiße‹ Phase dieser Arbeit unerträglich gewesen. Ich bin ihr für ihre ständige Unterstützung damals und heute aus tiefstem Herzen dankbar.

Für alle Schwächen und Fehler in dieser Arbeit trage ich natürlich allein die Verantwortung. Cambridge, im November 2005